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Baresto prüft die Konsistenz der Daten gegenüber den EBA-Validierungsregeln direkt und verzögerungsfrei bei der Meldungserstellung! Bei einer Regelverletzung gibt Baresto aussagekräftiges Feedback und vereinfacht die Analyse und Korrektur von Fehlern.


Datenvalidierung nach den Vorgaben des EBA Supervisory Reportings


Aus dem operativen Geschäft eines meldepflichtigen Unternehmens ergibt sich die Datengrundlage für alle zu erzeugenden Meldungen. Jedes Unternehmen ist dabei verantwortlich korrekte Zahlen an die zuständige Empfangsstelle (z.B. die Deutsche Bundesbank) zu übermitteln. Die EBA Frameworks der neueren, XBRL-basierten Meldungen aus dem Supervisory Reporting bestehen aus einem eigenständigen, komplexen Zahlenwerk mit sehr vielen internen Beziehungen.

Beziehungen zwischen den Datenpunkten bestehen dabei jedoch nicht nur innerhalb eines Templates / Meldebogens, sondern sind zunehmend auch übergreifend über verschiedene Templates, Meldebögen und sogar über ganze Frameworks hinweg.

Weder die Bundesbank noch die EBA akzeptieren fehlerhafte Daten. Eine Meldung wird beim Upload im ExtraNet bei einer einzigen Regelverletzung sofort und vollständig abgelehnt. Aus diesem Grund ist es notwendig alle Daten vor dem Upload zur Bundesbank auf 100%ige Korrektheit zu prüfen. Die Sicherstellung der Datenqualität entsprechend der EBA ITS Validierungsregeln ist ohne eine entsprechend leistungsfähige Software wie Baresto nicht realisierbar.


Echtzeit-Datenvalidierung während der Meldungsbearbeitung

Baresto validiert jede Dateneingabe, ganz egal ob Neueingabe oder Veränderung, unmittelbar und zeigt Regelverletzungen transparent und aussagekräftig an.

Jede verletzte Validierungsregel wird mitsamt Datenwerten im Kontext des Meldebogens nachvollziehbar dargestellt. Betroffene Zellen können per Klick aufgerufen werden und der Nutzer kann durch die Fehler und ihre Ursachen in den editierbaren Daten navigieren. Die eigentliche Validierung erfolgt dabei unmittelbar während der Bearbeitung der Zellen und ohne den Arbeitsfluss zu stören.

Als Beispiel legt der folgende Ausschnitt des Meldebogens F 32.04 der Asset Encumbrance verschiedene Datenbeziehungen nahe:

Validierung Input

Erstens ist die Position 010 in die Positionen 020, 040 und 090 aufgeschlüsselt und sollte demnach gleich der Summe dieser Positionen sein. Zweitens ist die Position 030 eine Unter-Position von 020 und der angegebene Betrag sollte entsprechend kleiner sein. Die erste Tatsache wird durch die Regel v2849_m und die zweite durch die Regel v2843_m erzwungen. Bei der Eingabe der gezeigten Daten werden die folgenden Regelverletzungen angezeigt:

EBA Validierungs-Feedback

Jeder graue Kasten bezieht sich dabei auf eine Datenzelle/Position im Meldebogen und beinhaltet die vom Nutzer eingegebenen Daten, sowie Information über Tabelle, Zeile und Spalte der entsprechenden Zelle.

Die ersten beiden Zeilen der Validierungsverletzungen zeigen außerdem Verstöße gegen die zusätzlichen Regeln der Bundesbank bezüglich des Deutschen Headers. Verletzungen von Regeln die den Deutschen Header betreffen werden in Baresto immer mit header_de gekennzeichnet.


Wer definiert die Validierungsregeln?

Als Bestandteil aller DPM Reporting Frameworks werden Validierungsregeln von der EBA in den Implementing Technical Standards (ITS) spezifiziert und veröffentlicht. Diese offiziellen Regeln sind auch maßgeblich für die Deutsche Bundesbank, die alle eingehenden Meldungen automatisch hinsichtlich Daten-Konsistenz nach den ITS Vorgaben prüft.

Nur eingereichte XBRL-Meldungen die gegen keine einzige Validierungsregel verstoßen, gelten bei der Bundesbank als eingereicht. Bereits ein einziger Fehler gegenüber einer Validierungsregel führt zur Ablehnung der hochgeladenen XBRL-Meldung. Bei der Ablehung einer Meldung erhält der Einreicher umgehend ein Fehlerprotokoll der BBK mit grober Angabe der verletzen ITS-Regel.


Datenvalidierung in Baresto

Baresto setzt die offiziellen Validierungsregeln der EBA zu 100% um und gibt dem Nutzer bei jeder einzelnen Dateneingabe oder Änderung Rückmeldung über die Konsistenz der eingegebenen Daten. Dieses unmittelbare Feedback ermöglicht eine frühzeitige Erkennung und Behebung von Fehlern und ist insbesondere in der Projektarbeit im Meldewesen bei der Erarbeitung neuer Meldungen ein sehr nützliches Werkzeug. Im immer komplexer werdenden Meldeprozess gegenüber der Bundesbank und der EBA, mit beständig steigendem Reportingumfang, ist Datenkonsistenz eine wichtige Grundvoraussetzung, um unter dem hohen Druck strikter Fristen seitens der Bundesbank zuverlässig korrekte Meldungen abgeben zu können.

Mit der Meldewesen Software Baresto stellen Sie die Datenqualität auf mehreren Ebenen sicher.
Direkt bei Dateneingabe erhalten Sie eine unmittelbare Rückmeldung über den erwarteten Datentyp (z.B. Geldwert, Prozentzahl, XBRL-Code, Datum, Freitext) und ebenfalls direkt bei Dateneingabe werden alle nötigen Validierungschecks durchgeführt. Das bedeutet, dass die eingegebenen Zahlen gemäß den offiziellen Validierungsregeln untereinander verprobt werden (das beinhaltet Summen, Größenrelationen und komplexe Formeln), und Sie als Anwender Feedback über ggf. verletzte Regeln erhalten.

Zu guter Letzt werden von Baresto auch die landesspezifischen Anforderungen der Deutschen Bundesbank bei der Meldungserstellung und XBRL Erzeugung berücksichtigt. Die Deutsche Bundesbank erwartet bei allen Meldungen, ganz egal aus welchem Framework (COREP, FINREP, Supervisory Benchmarking Portfolios, Funding Plans etc.) dabei unter anderem den sogenannten Deutschen Header als zusätzliche Information. Entsprechend der offiziellen Bundesbank Spezifikation ist diese Anforderung in Baresto umgesetzt und Pflichtfelder werden bei der Datenvalidierung entsprechend geprüft.

Die Funktionsweise der Validierungsregeln, die Interpretation des Validierungs-Feedbacks und die Behebung eines Datenfehlers sehen Sie im folgenden Video beispielhaft an der Asset-Encumbrance.

XBRL® Reporting Software, COREP® FINREP® Banking Reporting, Taxonomy & Validierung